Die Kneipe unserer Rhenania gemeinsam mit der KMV Siegberg Dornbirn und der KMV Clunia Feldkirch stand ganz im Zeichen der Verbrechensaufklärung. Am 22. März fand sich eine große Schar Couleurstudenten und Freunde auf der Clunia-Bude ein, um an der Mottokreuzkneipe teilzunehmen. Nach dem Einzug der Seniores der drei Verbindungen, Bsr. Sarah Stöckl v/o Schlumpf, Ksr. Stephanie van Dellen v/o Willie und Kbr. Florian Gruber v/o Perkeo und einem vielstimmigen Ersten Allgemeinen hieß Ksr. Willie den Landesverbandsseelsorger MMag. Fabian Jochum v/o Domingo, den Philisterconsenior des VMCV, Univ. Prof. Dr. Etienne Wenzl v/o Amfortas, den CLF-FM und Lxx Paul Wirtitsch v/o Bluthund sowie die Landesschriftführerin Marina Müller v/o Aurora willkommen. Des Weiteren konnte sie einige Vertreter der drei Verbindungen begrüßen: Philistersenior der Clunia Kbr. Achim Zortea v/o Tassilo, CLF-Consenior Melanie Bösch v/o Chaos, SID-Consenior2 Vanessa Netzer v/o Nix, RHL-Philisterschriftführerin Sabine Müller v/o Calypso, die Conseniores der Rhenania, Ronja Strompen v/o Septum und André Mair v/o Jacky sowie RHL-FM Sandra Müller v/o Trinity und zahlreiche Freunde und Gäste. Während der letzten Strophe des altbekannten Studentenliedes „Student sein, wenn die Veilchen blühen“ erhob sich Kbr. Vladimir Lamlech v/o Simba alias Mr. White unvermittelt von seinem Platz, knöpfte seinen Anzug sorgfältig zu, griff sich ächzend an den Hals, torkelte und stürzte vor den Augen der versammelten Corona, bestehend aus der Ehegattin, seinen Eltern, dem leicht kriminellen Bruder William, dem Sohn Thomas mit seiner Verlobten Tina Turner, der Köchin Petunia  und ihrem unehelichen Sohn Peter, dem arbeitseifrigen Gärtner und seiner Schwester Susi, ihres Zeichens Haushälterin der Familie, Mrs. Whites bester Freundin Barbara Streisand, dem Psychiater James, der zum Familienseelsorger wurde, der Maklerin Katie Holmes und weiteren Besuchern, zu Boden. Pflichtbewusst beendete die versammelte Corona den Begrüßungscantus, um dann zum Entsetzen aller feststellen zu müssen, dass Mr. White aufgrund unbekömmlicher Zusätze, die seinem Drink beigemischt worden sind, das Zeitliche gesegnet hat. Durch akribische Recherche, detektivisches Gespür, minutiöser Rekonstruktion der letzten Schritte des mit seiner Schwiegertochter in spe fremdgegangenen Mr. White und unablässiger, teils indiskreter Verhöre konnte am Ende der „Tödlichen Kneipe“ der Kreis der Tatverdächtigen auf eine Handvoll eingeschränkt werden. Der Mörder ist immer der Gärtner, war sich Reinhard Mey 1971 sicher. Auch wenn er sich damals geirrt hatte, lag er an diesem Abend goldrichtig. Denn gemeinsam mit der Oma, die den Giftcocktail gemixt hatte, war Günter, der Gärtner, für Mr. Whites frühzeitiges Dahinscheiden verantwortlich. Motiv? Wie könnte es anders sein: Die Liebe und Fürsorge für die arme, von ihrem Mann so schamlos betrogene Mrs. White, die etwas Besseres – nämlich den Gärtner – verdient hätte.

In diese illustre Gesellschaft wurde auf Seiten der Clunia der neue Fuchs Hamafell aufgenommen und auf das Herzlichste willkommen geheißen.

Zum Schluss dieser dramatischen, kommunikativen und ausgelassenen Kneipe stellt sich nach altbekannter Columbo-Manier nur noch eine letzte Frage:

Wann und wo findet die nächste „Tödliche Kneipe“ statt?